Stuttgarter Weihnachtsmarkt setzt auf Tradition

Stuttgarter Weihnachtsmarkt setzt auf Tradition, will aber größer werden

Ein Highlight zum Jahresende, wenn uns die Winterzeit mit Kälte, Dunkelheit und Tristesse heimsucht, ist und bleibt der Weihnachtsmarkt, um dem Alltag zu entfliehen. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, vom 28.11 bis 23.12.2018,  strahlt dabei mit 300 weihnachtlich geschmückten Ständen, Tannenbäumen und funkelndem Lichterschmuck. Wenn der Duft von Punsch und frischem Gebäck durch die Gassen zieht sowie lauter Leckereien einem dazu verleiten, immer wieder stehen zu bleiben, dann spürt man die warme Geborgenheit, welche solch ein Weihnachtsmarkt ausmachen kann. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist dabei einer der schönsten und größten in Europa.

Specials und Mitmach-Aktionen

Mitten im Zentrum gelegen, verläuft der prächtige Markt vom Neuen Schloss und Königsbau über den Karls- und Schillerplatz mit dem Alten Schloss und der Stiftskirche bis zum Rathaus am Marktplatz. Dabei wird es erneut allerlei Specials geben, die den Weihnachtsmarkt zu etwas Besonderem machen. Darunter ein großes Kinder- und Märchenland sowie viele Mitmach-Aktionen, ein allabendliches Konzert als auch der riesige Adventskalender am Rathaus.

Vier Millionen internationale Besucher

Etwa vier Millionen Besuchern aus In- und Ausland zieht es jedes Jahr in die baden-württembergische Landeshauptstadt, um die festliche Stimmung zu genießen. Ein Highlight dabei bildet die Eröffnungsfeier im Innenhof des Alten Schlosses, gefolgt von dem Weihnachtsbaum-Erleuchten vor dem Königsbau. Ebenso im Kalender dick anstreichen sollte man sich die spektakuläre Lichtershow. In der Königsstraße sorgt die strahlende Beleuchtung über die Winterwochen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Debatte über größeren Weihnachtsmarkt

Noch bevor der Weihnachtsmarkt 2018 gestartet ist, diskutiert der Bezirksrat über eine Vergrößerung für 2019. Ein neues Konzept zur Beleuchtung fand Zustimmung, jetzt denkt man darüber nach, den Markt selbst zu vergrößern. Dennoch würden die Organisatoren weiterhin auf Qualität statt Quantität setzen. Dieses Jahr zum Beispiel habe man 700 Ständen eine Absage erteilt, 500 wollten Speisen und Getränke anbieten. Ziel wäre es, dass sich der Weihnachtsmarkt nicht zu einer reinen Fressmeile entwickle. Wie das Ganze aussehen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell freuen sich sowohl Organisatoren als die Besucher erst einmal auf den Weihnachtsmarkt 2018.

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