Auf wen Sie im Meeting treffen

Ob im großen oder kleinen Unternehmen: In jedem Betrieb finden sich bestimmte Charaktere. Vielleicht erkennen Sie in unserer Kollegentypen-Beschreibung ja Ihren Kollegen oder Nebensitzer? Oder auch sich selbst? Als welchen Typ würden Sie sich bezeichnen?

Der Störenfried: Dieser leistet sich regelmäßig und aus Prinzip eine andere Meinung. Oft zieht sich dadurch die Sitzung unnötig in die Länge und die Agenda wird völlig durcheinander gewirbelt. Hauptsache diskutieren scheint sein Motto und in diesem Bereich besitzt er eine gute Kondition.

Der Unterbrecher: Sobald eine gute Idee im Raum steht, gibt er schon seinen Senf dazu. Dabei fällt er anderen gerne ins Wort und drängt sich frech in den Vordergrund. Am Ende hat das Team den Faden verloren und der Kollege kann sich schon wieder anderen Aufgaben widmen.

Der Verspäter: Er ist nie pünktlich und hindert die Sitzung daran, effizient zu starten. Oft tut er sehr beschäftigt und nervt damit seine Kollegen. Allerdings ist er auch der erste, der reklamiert, wenn die eigentlich angegebene Zeitangabe überschritten wurde und verlässt geräuschvoll mit großer Verabschiedung das Meeting auf dem Weg zum "nächsten" Termin.

Die Diva: Madame fällt durch permanente Gereiztheit bei Belanglosigkeiten auf. Mit Vehemenz weist sie schon mal Kollegen oder auch den Chef in die Schranken und sorgt für Angst und Schrecken auf den Fluren. Mit ihr verbringt keiner gerne Zeit und um sie nicht zu reizen, tut man ihr gerne jeden Gefallen.

Der Schweiger: Dieser unauffällige Zeitgenosse sagt meistens gar nichts und gehört zur Fraktion der Abnicker. Dies hat zur Folge, dass er häufig gerne vergessen wird, wenn es um Mailverteiler oder um die Anmeldung zum Firmenausflug geht.

Der Disziplinierer: Er mahnt stets an, zur Agenda zurückzukehren und nervt generell mit Regeln und Vorschriften. So behält die Sitzung zwar ihren Rahmen, die Kollegen fühlen sich durch die Ermahnungen aber oft gestört.

Der Snacker: Er hat immer seine Tasse dabei, die er gerne überall stehen lässt, und oft auch etwas zu Essen. Das wirkt gemütlich und entpuppt sich manchmal auch als vorausschauend – dann nämlich, wenn das Meeting mal wieder länger dauert und den anderen Kollegen der Magen knurrt.

Der Smartphone-Junkie: Er wird gerne mit dem Schweiger verwechselt, doch im Gegensatz zu ihm schaut er nahezu ohne Unterbrechung auf sein Smartphone. Sobald er nicht gefordert wird, und das entscheidet er gerne selbst, beschäftigt sich dieser Typ sofort mit anderen Dingen. Während sich der Rest des Teams noch den Kopf zerbricht, sieht er sich lieber ein lustiges Youtube-Video an.

Kommentare sind deaktiviert