Mit Green Meetings die Welt ein Stück besser machen

“Green Meeting” ist kein neumodische Hipster-Trend, sondern eine ernstgemeinte Bewegung, die Anhaltspunkte dafür geben soll, wie man Veranstaltungen nachhaltiger und ressourcensparender gestalten und umsetzen kann, um Umweltbelastungen zu minimieren. So zumindest die Theorie aus dem Green Meeting Guide, der von dem United Nations Environment Programme (UNEP) herausgegeben wurde.

 

Aber wie lassen sich Green Meetings wirklich realisieren?

 

Klimaneutrale Mobililtät

Die Liste an Möglichkeiten ist lang und detailliert, fängt von dem Gebrauch CO2-armer Transportmittel zur Hinfahrt einer Veranstaltung an und hört beim Einsatz eines umweltschonenden Filters bei der Kaffeemaschine auf.

Energie & Ressourcen reduziren

Grundsätzlich geht es den Befürwortern von Green Meetings darum, das Umweltbewusstsein von Veranstaltern als auch Teilnehmern zu schärfen und an ihre Initiative zu appellieren. Ein erster Schritt für eine “grüne Veranstaltung” liegt beispielsweise darin, keine Rohstoffe zu vergeuden. Wie viel Teilnehmer kommen wirklich zu meinem Event? Wieviel Mappen brauche ich? Geht es auch ohne Papier? Wieviel Getränke? Wie groß muss das Buffet sein? Welcher Raum ist meiner Teilnehmer-Zahl angemessen, um Strom zu sparen? Allein anhand einer konkreten Planung können Ressourcen eingespart werden.

Recycling

Der nächste Schritt würde im Recycling liegen. Wie kann ich liegengebliebenes Essen und Getränke nach der Veranstaltung weiter verwenden? Z.B. an die Teilnehmer verteilen oder für die Tafel sammeln.

Papierlos arbeiten

Reduzieren des Bestands an Papier-Dokumenten ist dank der Digitalisierung möglich.  Das Teilnehmermanagement oder Konferenzmaterial können problemlos online erfolgen und im Internet zum Download bereitgestellt werden.

Diese kleinen Schritte scheinen auf den ersten Blick nicht viel zu bewirken, doch nimmt das Konzept von Green Meetings das große Ganze in den Fokus. Beispielsweise erscheint es nicht so schlimm, sich bei einer Veranstaltung immer wieder neue Kaffeebecher zu holen. Doch wenn man diese Gewohnheit auf tausende Meetings mit hunderten Teilnehmern hochrechnet, ergibt dies einen Haufen Berg an Müll, der so vermieden werden könnte.

Der Kerngedanke von Green Meetings ist es demnach durch Teilhabe einen Multiplikator-Effekt zu erzielen, der dann eine immense Wirkung erzielt. Zum Schutz unserer Umwelt. Und da hilft es schon, einen Kaffeebecher mehrmals zu verwenden oder gleich einen wiederverwendbaren dabei zu haben.

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