Musik im Büro: Leistungssteigerung oder Lärmbelästigung?

Noch bevor der Mensch anfing zu sprechen, machte er Musik und tanzte dazu. Musik gehört zu den ältesten Beschäftigungen der Menschheit, um sich mitzuteilen und auszudrücken. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Musik im Alltag Entspannung und positive Energie bewirkt und darüber hinaus als Kreativitätszünder fungieren kann. Der Schluss liegt also nahe: Warum Musik nicht am Arbeitsplatz laufen lassen? Während in hippen Startups und Büros chillige Lounge-Musik quasi als Standard den ganzen Tag mitläuft, sträuben sich viele Unternehmen immer noch, sich und ihre Kunden mit Hintergrundmusik berieseln zu lassen. Dabei gibt es Untersuchungen, die belegen, dass Musik im Büro mit gleichmäßigem Rhythmus die Arbeitsleistung steigern kann. Warum diese Vorteile nicht im Büro-Alltag einsetzen? Da gibt es dann doch mehrere Hürden. Die Lieblingsmusik beschallt zumeist nicht nur einen selbst, sondern wird auch von Kollegen wahrgenommen und diese haben mitunter nicht nur einen anderen Geschmack, sondern können eventuell mit Musik gar nichts anfangen und bevorzugen komplette Stille. Hier bietet sich natürlich immer die Notlösung mit Kopfhörern an, insofern man in einer "musikfeindlichen Umgebung arbeitet.

Falls man sich doch für Musik im Büro entscheidet, dann werden hier Musikexperten wie Platinmusic oder andere Anbieter, eine passende Hintergrundmusik finden, mit der sich alle anfreunden können. Hier haben sich besonders klassische Musik wie Mozart oder Bach und Lounge-Musik mit sanften Klängen als Favoriten erwiesen, die nicht nur die Konzentration verbessern, sondern auch für gute Laune sorgen. Eine andere Möglichkeit sind Ambient-Sound oder Naturmusik wie Meeresrauschen, der Regenwald oder Blätterrascheln. Filmmusik erfreut sich gerade deswegen großer Beliebtheit, da sie nie in den Vordergrund prescht, sondern immer begleitend und im Hintergrund bleibt. Womit sich die wenigsten anfreunden können, ist reiner Gesang, da hier die menschliche Aufmerksamkeit für Sprache aktiviert wird und das von der Arbeit ablenkt.

Neben den persönlichen Vorlieben und die Absprache mit Kollegen liegt es natürlich letztlich am Chef, ob er Hintergrundmusik für sein Unternehmen für gut befindet und erlaubt, da diese mitunter auch von Kunden wahrgenommen wird. Wer Beauty-Produkte verkauft und harten Gangsta Rap spielt, kann mitunter für Verwirrung beim Käufer sorgen. Ebenso sollte die Musik nicht die Arbeit beeinflussen oder gar behindern. Direkte und klare Kommunikation, was an Musik wie laut geht und was nicht, ist der beste Ansatz.

SKYLOFT bietet die Möglichkeit je nach Veranstaltungsart, eine passende Musik-Zusammenstellung kreieren zu lassen, um das gewünschte Event-Erlebnis zu erhalten.

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