Reden wie die Profis: 3 Tricks beim Diskutieren

Da hat man sich gut vorbereitet, sein Thema, sein Projekt stundenlang strukturiert und entsprechende Argumente dafür zurechtgelegt, kaum beginnt die Diskussionsrunde, fährt einem der Gegner dazwischen und lässt einen wie einen Idioten dastehen. Dabei muss er nicht einmal geschickt kontern, es kommt einem so vor, als würde er einfach fiese Tricks beim Diskutieren verwenden, um einen ins Leere laufen zu lassen.

Das Geheimnis dabei ist: Es sind wirklich Tricks, und zwar uralte. Schon die Griechen wandten sie an, um zu argumentieren, sei es vor Gericht oder im philosophischen Diskurs. Rhetorik, die Kunst der Sprachfertigkeit, ist nichts anderes als Tricks beim Diskutieren anzuwenden. Der Unterschied zu heute: Damals wurden diese Tricks als viel bedeutender angesehen.

Man muss nur einmal Polit-Talkshows genau anschauen, dann wird man schnell merken, dass immer dieselben Totschlagargumente fallen. “Wo kommen wir denn da hin?” oder “Das haben wir noch nie so gemacht”, sind dabei nur die harmlosesten Argumente.

Natürlich wird man nicht auf Anhieb erfolgreich Tricks beim Diskutieren anwenden, jedoch gibt es drei Tricks, die dabei helfen, dass man nicht gleich vor den Gegnern untergeht.

Einen Plan haben

Klingt einfach, aber ist in der Praxis viel schwerer umzusetzen. Elementarer Bestandteil der Darstellung seiner Ideen ist es, sich genau zu überlegen, welche Informationen man wie vermitteln will. Stichwörter vorbereiten und vorheriges Einüben sollten dabei standard-mäßig dazu gehören.

Tricks beim Diskutieren: Das Publikum beachten

Kein Vortrag findet im luftleeren Raum statt, sondern mit Menschen. Wer wie ein Oberschullehrer auftritt oder ohne Blickkontakt gelangweilt seine Themeninhalte runter leiert, der wird keinen Preis beim Publikum gewinnen. Daher ist es wichtig, eine Beziehung zur Hörerschaft aufzubauen.

Hilfsmittel reduzieren

So toll Powerpoints, Handouts, und Flipcharts auch sein mögen, je mehr Hilfsmittel man in der Diskussion verwendet, desto unübersichtlicher wird es. Die Devise sollte daher sein: So wenig Hilfsmittel wie nötig. Alles Überflüssige, dass man verbal genauso gut kommunizieren kann, sollte dringend entfernt werden.

Letztlich hilft nur eines: Üben, üben, üben. Entweder daheim vor dem Spiegel oder vor Freunden und Familie. Nur so wird man sich dauerhaft in seinen rhetorischen Fertigkeiten verbessern.

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