4 Tipps, um Event-Umfragen mit Mehrwert zu gestalten

Eine wichtige Feedback-Basis bei der Gestaltung einer Veranstaltung sind Event-Umfragen. Diese sind nicht nur eine Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Teilnehmern zu kommen, sondern auch eine Grundlage, um sich zu verbessern. Die Methode, Feedback einzusammeln, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im schlimmsten Fall kann eine falsch gestellte Umfrage-Methodik dazu führen, dass die Teilnehmer verwirrt und sogar verärgert sind und Veranstaltungen des Anbieters in Zukunft meiden. Es ist demnach ein großer Fehler, das Potential aber auch die Gefahr von Umfragen zu unterschätzen. Doch richtiges Fragen-Stellen will gelernt sein. Damit es gar nicht soweit kommt, dass man sein Publikum vergrault, sollte man folgende Tipps beherzigen.

Event-Umfragen nutzen, um Veranstaltungen zu verbessern

Themenschwerpunkte

Event-Umfragen sollten in erster Linie nicht dazu dienen, das Publikum von dem Eventmanager zu überzeugen oder dazu zu bringen, dass ihnen die Veranstaltung gefallen hat. Beeinflussung ist der gänzlich falsche Weg. Viel wichtiger ist es daher, Fragen zu stellen, welche bei der Eventgestaltung wirklich weiter helfen. Beispielsweise sollte man vermeiden zu fragen, ob das Catering das Highlight der Veranstaltung war, sondern besser fragen, was das Highlight auf dem Event gewesen ist. So umgeht man eine Beeinflussung und erhält individuelle Meinungen, woraus man produktiv etwas Neues für zukünftige Veranstaltungen lernen kann.

Kurz und knapp halten

Oftmals ist man versucht, viele Aspekte in eine Frage zu packen. Das ermüdet die Teilnehmer, die gerne schnell und direkt auf eine einzige Frage antworten wollen. Statt zu fragen, ob der Speaker professionell und freundlich war, sollte man die Frage aufteilen und zunächst nachhaken, ob der Speaker professionell gewesen ist und danach fragen, ob er freundlich war.

Sachlich bleiben und Prioritäten setzen

Sachlich bleiben

Als Eventmanager ist es elementar, Professionalität zu wahren. Dies beinhaltet Neutralität und Sachlichkeit. Persönliche Fragen nach beispielsweise der Wohnadresse sind daher ein Tabu.

Prioritäten setzen

Erfahrungsgemäß haben die Teilnehmer wenig Zeit und Muse, sich der Umfrage zu widmen. Daher sollte man die wichtigsten Fragen bei Event-Umfragen in ihrer Relevanz absteigend stellen, sodass die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass die Teilnehmer die Fragen beantworten und auch verinnerlichen.

Photo by William Iven on Unsplash

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