Stress im Büro: Entspannungsübungen helfen im Alltag

Der Schreibtisch quillt vor Arbeit über, die Mails bleiben seit Tagen liegen, das Telefon klingelt durch und man fühlt sich ausgelaugt. Stress ist ein Thema, das viele gerne totschweigen und runterspielen. Schließlich will man nicht schlecht bei den Kollegen da stehen. Oder im Gegenteil: Man prahlt mit seinem Stresslevel, um zu zeigen, dass man produktiv ist. Fakt ist: Stress führt langfristig dazu, dass man sich nicht nur schlechter fühlt, sondern auch die Arbeit leidet.

Was viele bei Stress jedoch gar nicht auf den Schirm haben: Nicht nur der Geist, sondern auch der Körper wird gestresst. Mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, obendrein geistiger Hochbetrieb, dies alles führt dazu, dass man die Lust an der Arbeit verliert. Während viele Stressauslöser nicht so einfach zu überwinden sind, gibt es jedoch in Bezug zum Körper Entspannungsübungen, die sich mühelos in den Büroalltag integrieren lassen. Diese erfordern geringen Aufwand, dauern nur wenige Minuten und lassen sich zumeist leicht am Schreibtisch ausführen.

Hängen lassen

Gerade dadurch, dass wir den ganzen Tag am Schreibtisch auf dem Stuhl sitzen, sind viele Muskeln angespannt. Daher ist es wichtig, die dauerbelasteten Muskelpartien auch mal aus zu schütteln. Dazu stellt man sich aufrecht hin und geht leicht in die Knie. Vornüber beugen, Arme verschränken und sich ein paar Minuten einfach hängen lassen.

Rücken strecken

Gerade der Bürostuhl macht vielen zu schaffen, da der Rücken belastet wird. So kann man etwas Gutes für seinen Rücken tun: Im Sitzen die Schulterblätter gegen die Rückenlehne bringen, Arme ausstrecken und diese soweit wie möglich über den Kopf bringen. Dabei die Schulterblätter noch weiter gegen die Rückenlehne pressen, sodass der Rücken durchgedrückt wird.

Arme kreisen

Auch die Arme sehnen sich hin und wieder nach Entspannungsübungen. Hierfür die Hände auf die Schultern legen, die rechte Hand auf die rechte Schulter, die linke Hand auf die linke Schulter. Anschließend die Arme wippen und die Ellbogen nach vorne und hinten kreisen lassen. Dies lockert die gesamte Schultermuskulatur.

Auf den ersten Blick scheinen die Entspannungsübungen nicht sehr anspruchsvoll zu sein, doch regelmäßig ausgeführt, entlasten sie den Körper und damit auch die Nerven. Allgemein gilt: Besteht die Möglichkeit, sich im Büroalltag zu bewegen, sollte man die Chance nutzen. Einen Spaziergang in der Mittagspause machen, Treppen statt Fahrstuhl benutzen und auch im Büro selbst hin und wieder umher gehen. Diese Kleinigkeiten fördern auf Dauer das Rundum-Gefühl und sorgen auch für bessere Laune im Job.

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